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Kendall, Palmer, Schaefer: Fliesszeit-Zwischenzeit

Juni 26 / 11:00 - Juli 17 / 17:00

Yvonne Kendall, Frieder Palmer, MarEl Schaefer

Karte im Querformat mit drei Bildern

F L I E ß Z E I T – Z W I S C H E N Z E I T
Eröffnung am 26. Juni 2022 um 15:00 Uhr
Begrüßung Edith Koschwitz
Einführung Natalie Savas, Kunsthistorikerin

Öffnungszeiten Mi – So 11:00 – 17:00 Uhr
Monotypie-Vorführung am 10. Juli 2022, mit Friedrich Palmer
Finissage: Künstlercafé am So 17. Juli 2022 ab 14:00 Uhr

 

Text zur Arbeit “Rain” von Yvonne Kendall

Überall auf der Welt erleben wir die Auswirkungen des Klimawandels; Dürren, Brände, Wirbelstürme, Überschwemmungen. Das nasseste, heißeste und extremste Wetter, das jemals aufgezeichnet wurde. Ich erlebe den Klimawandel ganz direkt, in meiner früheren Heimat Australien ebenso wie hier in Deutschland. Und das betrifft meine künstlerische Arbeit stark.
Ich saß drinnen fest, und es regnete auch durch die alten Fenster meines Ateliers. Ich habe angefangen, die emotionalen und visuellen Erfahrungen des Regens zu erfassen und alte Emailgefäße, Siebe, Schüsseln, Kochtöpfe, auch alte Fensterrahmen mit Fäden zu kombinieren. Meterlange hängende, fließende Seiden-, Kunst- und Wollfäden. Sie fließen durch die Löcher in den Sieben und den Fenstern, und aus den Kochtöpfen.
Mir ist es wichtig, mich über die reine Ästhetik hinaus mit den drängenden Fragen unserer Welt zu beschäftigen und Assoziationsräume dafür zu schaffen, die man durchaus als soziale Plastik, im Sinne von Joseph Beuys sehen kann.

Details

Beginn:
Juni 26 / 11:00
Ende:
Juli 17 / 17:00